Leistung
Thermografie: Wärmeverluste sichtbar machen

Bei der Frage, wo ein Haus Wärme verliert, wird viel geraten. Eine Thermografieaufnahme beendet das Raten: Die Wärmebildkamera zeigt Oberflächentemperaturen, und damit werden Dämmlücken, durchlaufende Betondecken, undichte Rollladenkästen und schlecht angeschlossene Fenster als warme Flächen sichtbar.
Wofür wir sie einsetzen
- Vor der Sanierung – um die Reihenfolge zu belegen statt zu behaupten. Ein Wärmebild überzeugt auch skeptische Miteigentümer und Ehepartner deutlich besser als eine Tabelle.
- Nach der Dämmung – zur Kontrolle, ob eine Kerndämmung wirklich hohlraumfrei verfüllt wurde. Nicht verfüllte Bereiche zeichnen sich im Wärmebild deutlich ab. Das ist der einzige zerstörungsfreie Nachweis, den es dafür gibt.
- Bei Schimmelverdacht – um die kalten Stellen zu finden, an denen Feuchte kondensiert.
- Vor dem Hauskauf – in Kombination mit dem Hauskauf-Check.
Ehrlich zur Jahreszeit: Thermografie funktioniert nur bei ausreichendem Temperaturunterschied zwischen innen und außen – als Faustregel mindestens 15 Kelvin, also praktisch von November bis März, früh morgens und ohne direkte Sonneneinstrahlung auf die Fassade in den Stunden davor. Wer Ihnen im Juli ein aussagekräftiges Wärmebild verspricht, verkauft Ihnen ein Bild ohne Aussage.
Was Sie bekommen
Aufnahmen aller relevanten Fassadenseiten, bei Bedarf zusätzlich innen, jeweils mit Referenzfoto und Temperaturskala – und vor allem eine Auswertung, die sagt, was auf dem Bild zu sehen ist und was daraus folgt. Ein Wärmebild ohne Erklärung ist Dekoration.
Auf Wunsch kombinieren wir die Aufnahme mit der geförderten Energieberatung, dann fließt sie direkt in die Bewertung des Ist-Zustands ein.

Typisches Wärmebild: Das Dach strahlt deutlich ab, die Fensteranschlüsse zeichnen sich als warme Ränder ab. Beides sind Stellen, an denen sich eine Maßnahme rechnet.
Expertenliste des Bundes BAFA-
antragsberechtigt KfW-
antragsberechtigt Gebäudeenergie-
berater (HWK)
Wir dürfen Ihren Antrag stellen
Die Thermografie selbst ist keine Antragsleistung. Wichtig ist sie trotzdem: Als in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes geführte Sachverständige können wir die Ergebnisse direkt in eine geförderte Energieberatung und in Ihren Förderantrag bei BAFA und KfW überführen – ohne dass jemand anderes noch einmal von vorn anfangen muss.
Nachprüfbar unter energie-effizienz-experten.de – die Liste ist öffentlich.
Erstberatung vor Ort kostenlos. Wir sehen uns Ihr Gebäude an und sagen Ihnen, ob und wie viel Förderung realistisch ist – ohne Kosten und ohne Verpflichtung.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet
Wann ist der beste Zeitpunkt?
Ein kalter, bedeckter Morgen zwischen November und März, wenn das Haus über Nacht durchgeheizt war. Je größer der Temperaturunterschied, desto aussagekräftiger das Bild.
Reicht eine Wärmebildkamera aus dem Baumarkt?
Für einen ersten Eindruck ja. Für eine belastbare Aussage nicht: Emissionsgrad, Reflexionen, Witterung der Vortage und die Skalierung entscheiden darüber, ob ein warmer Fleck ein Schaden oder ein Artefakt ist.
Ist die Thermografie förderfähig?
Nicht als eigenständige Leistung. Wenn sie Teil der geförderten Energieberatung für Wohngebäude ist, fällt sie unter das förderfähige Honorar.
Nächster Schritt
Der erste Termin bei Ihnen zu Hause ist kostenlos.
Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden an Werktagen und stimmen einen Termin ab – unverbindlich und ohne Kosten für Sie.
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